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22.04.2017: Durchs Siebenmühlental vom Mühlrad zum Motorrad

Bei strahlendem Sonnenschein erwanderte die Wetzlarer Jahrgangsvereinigung "pasch 5" das Siebenmühlental und besichtigte die private Motorradsammlung von Kurt Schupp † in Niederwetz.

Von Nauborn, Parkplatz bei der Weißmühle, verlief die Wanderung durch das Wetzbachtal nach Niederwetz. Reinhard Klippert hatte die Wanderung organisiert und wusste viel über die am Weg liegenden ehemaligen Mühlen zu erzählen. Informationen zur Weißmühle, Hönigmühle, Franzenmühle und Steichsmühles hatte er für die Wanderer zum Nachlesen in einer Broschüre zusammengestellt.
Am Ziel der Wanderung im Schloß Vincent in Niederwetz stärkte man sich erst einmal mit Kaffee und Kuchen. Anschließend führte Nicole Schupp durch die private Motorradsammlung. Sie informierte die Teilnehmer über die Geschichte der Firma Vincent (The Vincent H. R. D. Company Ltd./Stevenage), eine legendäre englische Motorradmarke, die 1928 von Howard R. Davies gegründet wurde. Philip C. Vincent trat kurze Zeit später in die Firma ein, die bis 1955 tätig war. Die Vincent Motoräder hatten in Ihrer Zeit den Ruf, die schnellsten, teuersten und exklusivsten Motorräder zu sein. Noch bis in die späten 1960er Jahre galt die 1000er Black Shadow (55 PS) als das schnellste Serienmotorrad.
Neben Mopeds und Motorräder der Marken NSU und Zündapp gab es viel rund um den Motorradsport- und Technik der 30er bis 70er Jahre zu sehen und zu erfahren.

„Pasch 5“, ist eine Gruppe von Frauen und Männern, die einen Teil ihrer Freizeit gemeinsam verbringen und viel Interessantes unternehmen. Verbindendes Element ist das Geburtsjahr 1955. Dies ist jedoch keine Bedingung.
Die Vereinigung freut sich über jeden der Lust hat, sich an unseren Aktivitäten zu beteiligen. Dieses Jahr sind noch mehrere Veranstaltungen geplant.

Weitere Infos finden Sie unter der Homepage: www.pasch5.de

Text: Hubertus Pfaff; Bilder: Roland Hutter

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Und hier ein doch recht treffender Ausszug aus Erklärung zum Stammtisch (aus: Internetseite des Kölner Brauereiverbandes):

"Oft geschmäht, doch heißgeliebt, rechtes Feindbild linker Revoluzzer - und trotzdem eine "rechte" Oase linker Intellektueller. Nichts ist in Deutschland so umstritten wie diese Institution, einem der wenigen erhalten gebliebenen Plätze in unserer modernen Medienzeit, wo wirklich noch echte Kommunikation stattfindet. Das ist in Köln nicht anders als in anderen Städten und Dörfern unserer gesamten Republik. Denn nur hier am Stammtisch sitzt man noch gemeinsam zusammen, redet, diskutiert, politisiert, spielt Karten oder trinkt nur einfach so ein Bier in Gesellschaft. Der kühle Gerstensaft ist das verbindende Element, das Männer und Frauen, Bürger und Bürokraten, Alte und Junge, Arme und Reiche zusammenführt.

Und wenn einer sagt, daß sein Stammtisch "zünftig" sei, dann sind wir schon an den historischen Wurzeln dieser Institution. Denn Vorgänger dieser Sitte waren die Zunfttreffen der Handwerker und Händler im Mittelalter. Richtig bekannt wurde der Stammtisch aber erst durch einen König, nämlich durch keinen geringeren als Friedrich den Großen, den berühmten König von Preußen. Und das kam so: Bei den Hohenzollern, dem Geschlecht der preußischen Könige, legte man großen Wert darauf, daß jeder zukünftige Regent einen handwerklichen Beruf erlernte. Friedrich der Große, später der "Alte Fritz" genannt, entschied sich für den Beruf des Bierbrauers und wurde so der bekannteste Brauer der Weltgeschichte. Bei seiner Berufswahl half allerdings sein strenger Vater, Friedrich Wilhelm I., genannt der "Soldatenkönig" kräftig nach. Friedrich der Große entwickelte mit den Jahren eine ausgeprägte Liebe zum Bier - und zum Tabak. Als König von Preußen gründete er sein berühmtes Tabakskollegium, wo er mit seinen Generälen und Ministern regelmäßig tagte. Man rauchte aus der Tonpfeife, diskutierte und trank Bier oder Wein. Diesem königlichen Vorbild eiferten die Bürger natürlich nach. Der deutsche Stammtisch war geboren und ist bis in unsere Zeit beliebter Treffpunkt zum geselligen Gemeinschaftstrinken..."

 

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